Rauhenebrach, den 16. April 2026 – Der Verein Unser Steigerwald e.V. feiert einen großen Erfolg: Vom Bayerischen Landesamt für Umwelt wurde er nun offiziell als erste Umweltvereinigung im Steigerwald anerkannt. Die entscheidende Behörde fand in der umfassenden Öffentlichkeitsarbeit und der aktuellen Satzung den Beleg dafür, dass der Verein überwiegend Ziele des Umweltschutzes verfolgt. „Damit wird unser jahrelanger Einsatz zum Wohl des Waldes im Naturpark Steigerwald endlich honoriert“, so der stellvertretende Vorsitzende Oskar Ebert.

Für den Verein ist die Anerkennung ein wichtiges Signal: Im Jahr 2008 mit 300 Mitgliedern gegründet, setzt er sich konsequent dafür ein, dass die Region Steigerwald als Naturpark erhalten bleibt und die Belange des Naturschutzes mit den kulturellen und wirtschaftlichen Interessen der regional betroffenen Bevölkerung in Einklang gebracht werden.

Der Verein, der mittlerweile rund 3.500 Mitglieder zählt, wird dafür seit Jahren von einzelnen Naturschutzverbänden und Befürwortern eines Nationalparks im Steigerwald angegriffen, die die Schlüsselrolle des nachhaltig genutzten heimischen Rohstoffs Holz für den Klimaschutz noch nicht erkannt haben. „Dabei ist eine naturnahe Waldpflege, die den Erhalt und Ausbau des Natur- und Artenschutzes und die nachhaltige Nutzung des CO2-neutralen Rohstoffes Holz vereint, eine Bereicherung des Ökosystems Wald“, so Ebert. Gerade weil der Fortbestand des Waldes durch den Klimawandel gefährdet ist, sei es wichtig, den Wald nicht sich selbst zu überlassen. „Der standortgerechte Waldumbau, die Förderung klimastabiler Naturverjüngung und der Verbleib von ökologisch wertvollen Bäumen im Wald, um möglichst vielen Arten einen Lebensraum zu bieten, sind wichtige Elemente des aktiven Naturschutzes in unseren Klimaschutzwäldern“, erklärt Ebert.

Genau das leistet seit vielen Jahren das Trittsteinkonzept, das im Forstbetrieb Ebrach umgesetzt wird. „Ein von den Naturschutzverbänden, nicht von der heimischen Bevölkerung, gewünschter Nationalpark ist deshalb kontraproduktiv für den Steigerwald“, betont Ebert. „Große absterbende Waldgebiete, wie im Nationalpark Bayerischer Wald oder im Harz dienen weder dem Klimaschutz, noch den Menschen – und geben mehr CO2 in die Atmosphäre ab als sie aufnehmen.“

Mit der Anerkennung als Umweltvereinigung nach dem Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz (UmwRG) erlangt der Verein ein noch größeres Gewicht in der öffentlichen Diskussion und will seine Ziele in Zukunft noch engagierter angehen. „Von höchster Stelle eine solche Bestätigung unserer Arbeit zu erhalten, macht uns stolz auf die geleistete ehrenamtliche Tätigkeit und motiviert uns, weiterhin eine Waldbewirtschaftung mit Herz und Verstand zu unterstützen.“

Pressekontakt

Verein Unser Steigerwald e.V.

www.unser-steigerwald.de

Oskar Ebert

Am Ziegelrück 13,

96181 Rauhenebrach

Mail: info@unser-steigerwald.de

Telefon 09554-1202

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