Es sind dann doch nicht so weinige gekommen, wie zu befürchten war. Die Furcht war begründet, nachdem in den Zeitungen falsche Demo- und Busfahrzeiten veröffentlicht worden waren. Warum das so geschehen ist, können wir nicht nachvollziehen.

Auf der Fahrt durch die Steigerwalddörfer nach Bamberg, begegneten wir vielen Schleppern auf dem Weg in den Wald zum Brennholz machen. Bei den Wetterbedingungen eine nachvollziehbare Notwendigkeit. Ob ihnen aber bewußt ist, dass dies einmal keine Selbstverständlichkeit mehr sein würde, sollten sich die Nationalparkbefürworter durchsetzen?
Umso zufriedener konnten wir dann doch mit den 80 bis 90 Demonstranten sein, die dem Ministerpräsidenten beim Kleinen Parteitag der CSU, die Meinung der deutlichen Mehrheit der Menschen im Steigerwald vermittelten.

Sie haben das mit dem gebotenen Anstand, Zurückhaltung und sachlichen Argumenten getan. Nicht so die Gegenseite, die mit 40 – 50 Leuten, unzähligen Plakaten und lautstark gegen anwesende Mitglieder unserer Vorstandschaft skandierten. Auf Plakaten prangerten sie an, wir würden einem Landtagsabgeordneten nachlaufen, der unsere Meinung manipuliert habe und dies so nach München trage. Von einzelnen Personen auf Nationalparkbefürworter-Seite kam tatsächlich der Vorwurf, unsere Bürgermeister, Gemeinderäte, die vielen Vereine und Grupierungen und unsere über 3500 Mitglieder wären „willenloses Stimmvieh“. Einige unserer anwesenden Mitglieder empfanden das als beleidigend und anmaßend, ließen sich aber nicht aus der Ruhe bringen.

Der Vorstand des Natinalparkvereins Benedikt Schmitt, Geusfeld, beim Skandieren vor seinen einsatzfreudigen Aktivisten:

Lautstark

lautstark aber ohne sachliche Argumente

„Was haben NP-Ideologen und BN im Steigerwald gemacht? Nur Hass und Streit haben sie gebracht!!“ war eines der Argumente, dessen Richtigkeit die Gegenseite anschaulich und gut vernehmbar bewies.

Mininsterpräsident Seehofers Aussage an die Demonstranten war klar und eindeutig:

Seehofer

Ministerpräsident Seehofer

Es wird mit dieser Regierung keinen Nationalpark im Steigerwald geben
und
das „Denzler-Schutzgebiet“ kommt weg!

Auch Landtagspräsidentin Barbara Schramm sagte ihre Unterstützung zu und ließ die heftigen Werbeversuche einer Nationalparkbefürworterin abblitzen mit der Feststellung: „Ich bin schon vergeben – ich bin beim anderen Verein!“
Sie ist schon seit mehreren Jahren Mitglied bei „Unser Steigerwald“

Weiterhin sprachen die Minister Brunner und Hermann mit uns und versicherten ihre wohlwollende Unterstützung. Das wir die von unserem 1. Vorsitzenden Staatssekretär Eck auch haben und er auch anwesend war, müßte ich wohl eher nicht erwähnen.

Minister Brunner

„Unser Steigerwald ist nicht die Ukraine“ meint die eine Seite und wendet sich damit gegen eine Annektion von 775 ha Wald durch einen spitzfindigen Landrat, der sich damit ein Denkmal gesetzt hat und vielleicht auch den Machtinteressen des Bund Naturschutz entgegen kommen wollte
Die anderen meinen „Schönheit des Steigerwalds bewahren gehe nur im Natinalpark“ und meinen natürlich, den werde es nur durch ihren Einsatz geben.
Na ja, Putin meint auch, Rußlands Einheit ließe sich nur bewahren durch die Besetzung der Krim.

Ukraine

Ukreine oder was?

Was die Medien wohl wieder berichten werden?

Interview

Interview